die ganz Großen der Musik >Neil Diamond Portrait

Neil Diamond in Concert

eine Legende in der Musikwelt

Neil Leslie Diamond kommt im Januar 1941 als Sohn osteuropäischer Einwanderer in New York zur Welt. Er wächst in Brooklyn auf, singt mit Barbra Streisand im Schulchor und wird nach der Schulzeit zunächst einmal professioneller Songschreiber. Gemeinsam mit seinem Freund Jack Parker bildet Neil Diamond Anfang der 60er Jahre das Duo Neil and Jack, hat erste kleine Veröffentlichungen und unterschreibt 1962 bei Columbia Records als Solokünstler.
Das klappt jedoch nicht so richtig, Neil Diamond zieht in ein Büro im Brill Building, einer senkrechten Show- und Kulturfabrik nördlich vom Times Square, in der unter anderem mehr als 100 Musikverlage untergebracht sind. Er schreibt für The Monkees, Cliff Richard, unterschreibt bei Bang Records und unternimmt Mitte der 60er Jahre einen weiteren Anlauf als Solokünstler. „The Feel Of Neil Diamond“ erscheint 1966, „Solitary Man“ (ein Langstreckenläufer, der vielen in den Versionen von Chris Isaak oder Johnny Cash bekannter sein dürfte) ist sein erster, „Cherry Cherry“ der erste große Hit. Die Brill Building-Kollegen Jeff Barry und Ellie Greenwich dienen als Produzenten und Background-Sänger.
Neil Diamond handelt sich früh Ärger mit seinem Label ein, er fühlt sich gegängelt, versucht, aus dem Kontrakt herauszukommen und klagt sich den Weg frei. Schließlich landet er bei Uni Records, ist bereits zum zweiten Mal verheiratet, „Sweet Caroline“ ist der bis hierhin größte Hit des Künstlers. Wie das seinerzeit üblich ist, veröffentlicht der inzwischen in Kalifornien ansässige Neil Diamond im Jahresrhythmus neue Alben. „Cracklin´ Rose“ ist der erste Nummer-1-Hit des Musikers, eines der zehn ausverkauften Konzerte im Greek Theatre in Los Angeles wird als „Hot August Night“ veröffentlicht, 1973 wechselt er zu Columbia Records.
Neil Diamond produziert den Soundtrack zum Film „Jonathan Livingston Seagull“, der erfolgreicher ist als der Film selbst (bis heute hat Neil Diamond an Dutzenden Film-Soundtracks gearbeitet), es folgen berühmte Alben wie „Serenade“ und „Beautiful Noise“, Neil Diamond arbeitet mit Robert Robertson und seiner The Band zusammen – „You Don´t Bring Me Flowers“ ist sein nächster Superhit, ein Duett mit seiner Schulfreundin Barbra Streisand (Duette mit Kim Carnes, Frank Sinatra, Dolly Parton u.a. gibt es später ebenfalls).
Neil Diamond versucht sich selbst als Schauspieler (in „The Jazz Singer“), er arbeitet mit Gilbert Bécaud zusammen an „September Morn“, singt die Nationalhymne beim Super Bowl 1987 …Der Mann ist ein Klassiker, ein amerikanisches Idol, einer, der sich fest im Kollektivgedächtnis verankert hat – und nach einem letzten großen Schwung vornehmlich in den USA sehr erfolgreicher Singles („Love On The Rocks“, „Hello Again“, „Yesterday´s Song“, „Heartlight“ und einigen anderen) in den frühen 80er Jahren erst einmal nichts mehr in den Charts zu melden hat.
Gerade vierzig und bereits ein Urgestein unterhält Neil Diamond seine Fans auf ausgiebigen Touren, er ist der Inbegriff eines begnadeten Unterhalters, seine Lieder sind feinstes Schulungsmaterial für aufstrebende Künstler und beliebte Cover-Opfer, die Studioalben erscheinen nun im 2-3-Jahres-Rhythmus, teilweise dauert es auch wesentlich länger, bis etwas Neues gibt. Michael Dukakis scheitert 1988 mit Neil Diamonds „America“ bei dem Versuch, Präsident der USA zu werden, Urge Overkill covert „Girl, You´ll Be A Woman Soon“ – und landet damit auf dem Soundtrack zu „Pulp Fiction“.
„Tennessee Moon“ ist 1996 ein Versuch, mit ganz vielen Duetten mal wieder für Aufregung in den Gazetten zu sorgen, 2005 erscheint „12 Songs“, für die sich Neil Diamond Rick Rubin anvertraut, dem schwersten Produzenten erfolgreicher Rockmusik – mehr als ein Comeback. Das Album wird nicht nur gekauft, sondern auch lautstark von jenen promotet, die Neil Diamond eh für den Größten halten und in den Redaktionen der Musikzeitschriften sitzen. Im Mai 2008 gibt es schließlich „Home Before Dark“, das erste Nummer-1-Album, die Vermählung von Geschäft und Anspruch nach einem knappen halben Jahrhundert im Musikgeschäft.

hier nur eins von seinen unzähligen Songs die er in seiner Laufbahn komponiert hat. Bei VouTube finden sie tausende von Clips über ihn.
Neil Diamond Sweet Caroline NYC August 2009

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s